Der etwa spielkartengroße Empfänger wird direkt am Körper getragen und wird über einen Ein-Ausschalter/Lautstärkenregler von den Nutzern selbst bedient. Die Besucher haben die Auswahl zwischen 3 Varianten der Hörhilfen:
1) Induktionsplättchen, Tragekomfort 1
Die Plättchen werden direkt hinter der Ohrmuschel in unmittelbarer Nähe des Hörgerätes getragen: das rote Plättchen für das rechte Ohr, das schwarze für das Linke. Sie erzielen das komfortabelste Ergebnis.
2) Ring- oder Nackenschleife, Tragekomfort 2
Sie wird wie eine Kette um den Hals gelegt und überträgt von dort zum Hörgerät. Sie kann auch unter dem Hemd oder der Krawatte getragen werden.
Achtung! Für beide Varianten muss das Hörgerät auf "Induktion" umschaltbar sein.
3) Kopfhörer
Die akustische Unterstützung durch HIFI-Kopfhörer ist für leicht schwerhörige, aber auch für nicht schwerhörige Personen geeignet. Ein Pegel-Begrenzer verhindert Hörschädigungen. Verschiedenste Kopfhörer stehen zu Verfügung: Walkman-Hörer, leichte Kopfbügelhörer oder komfortable Nackenbügelhörer.
Durch eine individuelle Lautstärkenregelung können Besucher das Hörerlebnis jederzeit beeinflussen bzw. optimieren. Im Großen Saal, egal ob Parkett oder Ranggeschoss, ist der Empfang ebenso möglich wie im gesamten Foyerbereich. Selektive Warnrufe, Hinweise und das Einläuten werden ebenfalls übertragen. Besucher mit eingeschränktem Hörvermögen werden dadurch direkt angesprochen.
Zur Festspielzeit ist auch auf der Seetribüne ein „grenzenloses Hören“ möglich. Durch ein und dasselbe Gerät. Es kommt außerdem bei Führungen, Vorträgen oder bei Simultanübersetzungen zum Einsatz.
Sollten Sie ein Sennheiser EW und EK 300 besitzen (Marke, Type, Frequenz), dann ist es möglich, das eigene Gerät zu verwenden. Die Frequenz befindet sich auf 518.400 MHz.