Das Festspielhaus Bregenz bietet nicht nur den Rahmen für die Bregenzer Festspiele mit der größten Seebühne der Welt. Das Haus mit seiner außergewöhnlichen Architektur und seinem einzigartigen Ambiente am See war auch schon Schauplatz für Bond-Dreharbeiten und das ZDF-EM-Studio. Und es bietet noch viel mehr als Agenten und Elfmeter. Von Kongressen über Musicals bis hin zu Bällen und Messen: Seit der Eröffnung 1980 wurden insgesamt über 7600 Veranstaltungen mit über 7,8 Millionen Besuchern organisiert. Dieses Jahr feiert das Festspielhaus seinen 30. Geburtstag. Bei einem Tag der offenen Tür am 3. Juli sind Besucher eingeladen, mitzufeiern und hinter die Kulissen zu schauen.
"Das 30-jährige Jubiläum des Festspielhauses wollen wir zusammen mit den Bürgern feiern", sagt Geschäftsführer Gerhard Stübe. Deshalb laden er und sein Team gemeinsam mit der Stadt Bregenz und den Bregenzer Festspielen am Samstag, 3. Juli, von 11 bis 18 Uhr, zum Tag der offenen Tür ein. Als erste Programmpunkte erleben die Besucher ein musikalisches Stelldichein der Bregenzer Musikkapellen Stadt, Vorkloster und Fluh sowie erste Einblicke in die Proben der Bregenzer Festspiele. Der offizielle Festakt beginnt um 13.45 Uhr auf der Seebühne. Im Anschluss daran werden ein Einführungsvortrag zur Oper Aida sowie eine Präsentation des Akustiksystems angeboten. Den ganzen Tag über gibt es Führungen durchs Haus. Fußballfans können das WM-Viertelfinale in der buenedrei verfolgen.
Tanz, Technik und historische Fotos
"Nach einer umfangreichen Erweiterung 1997 und einer grundlegenden Sanierung in den Jahren 2005 und 2006 ist das Festspielhaus Bregenz heute auf dem neuesten Stand der Technik und das wichtigste Kongresszenrum der Bodenseeregion", sagt Co-Geschäftsführer Michael Diem. Auch optisch ist das Gebäude ein Anziehungspunkt. Es trägt die Handschrift des Bregenzer Architekturbüros Dietrich/Untertrifaller. Am Tag der offenen Tür sind die Besucher eingeladen, einmal hinter die Kulissen eines modernen Tagungsbetriebs zu schauen. Tanz- Opern- und Technik-Workshops werden angeboten. Wer möchte, kann Proben der Bregenzer Festspiele besuchen. Und historische Fotos laden ein, auf Zeitreise zu gehen. Auch für Verpflegung ist natürlich gesorgt.
Die Geschichte des Festspielhauses begann eigentlich schon im Jahr 1955. Schon damals hatte die Festspielgemeinde begonnen, auf den Bau eines Festspielhauses hinzuwirken. "Die heutige Bedeutung der Stadt Bregenz als 'Kulturhauptstadt' der Bodenseeregion geht darauf zurück, dass vor vielen Jahren einige Unentwegte an die Idee eines Bregenzer Festspielhauses glaubten und diese mit vereinigten Kräften in einer wirtschaftlich prosperierenden Zeit auch realisiert werden konnte", betont Günter Rhomberg, Präsident der Bregenzer Festspiele.
"Das Festspielhaus Bregenz ist im Laufe der Jahre zu einer mehrfach ausgezeichneten internationalen Top-Adresse am Bodensee geworden", fügt Markus Linhart, Bürgermeister von Bregenz, hinzu. "Die Stadt Bregenz als Eigentümerin des Hauses wird auch in Zukunft alles dazu beitragen, um die bewährte Kooperation von Stadt, Festspielhaus und Bregenzer Festspielen weiterzuführen."